Dielsdorf, 27. September 2025. Wer an diesem Abend die hell erleuchteten Räumlichkeiten von Hedin Automotive Schweiz AG betrat, spürte sofort: Das hier ist kein gewöhnlicher Wirtschaftsanlass. Der CSEC Business Connect 2025 wollte mehr sein, nicht einfach Netzwerken, sondern ein Signal. Der Kroatisch-Schweizerische Wirtschaftsclub (CSEC) zeigte mit seinem neuen Format, dass er der Dreh- und Angelpunkt werden will für all jene, die zwischen Kroatien und der Schweiz investieren, zusammenarbeiten oder Märkte erschliessen möchten.
Ein Auftakt voller Professionalität
Schon beim Empfang setzte das Organisationsteam ein klares Zeichen. Zwei junge, freundliche Damen hiessen die Gäste willkommen, führten durch den Check-in und sorgten für einen reibungslosen Start. Die modernen Räumlichkeiten von Hedin Automotive boten den perfekten Rahmen, ein Ambiente zwischen Eleganz und Dynamik.
Für kulinarischen Genuss sorgte die Studler Event AG mit einem stilvollen Catering. Vino Diverso Weinhandlung GmbH brachte erlesene Weine. Die RAMSEIER Suisse AG ergänzte mit einem breiten Getränkeangebot. Die EmotionFrame GmbH hielt die besonderen Momente fotografisch und filmisch fest. Medienpartner hrvati.ch begleitete den Abend redaktionell und machte deutlich, dass dieser Event eine Reichweite weit über die Hallen von Dielsdorf hinaus haben sollte.
Die Eröffnungsrede von Präsident Toni Propadalo
Als Präsident Toni Propadalo den Abend eröffnete, legte sich eine erwartungsvolle Ruhe über den Showroom. Schon in den ersten Sekunden wurde klar: Diese Rede war keine Routine. Sie war ein Bekenntnis zur Idee des CSEC, zu Kroatien, zur Schweiz und zur Zusammenarbeit.
Er erinnerte an die Gründung des Klubs und an die Vision, die damals alles getragen hat: Brücken zu bauen zwischen zwei Ländern, zwei Kulturen und zwei Wirtschaftsräumen. „Wir wollen der Dreh- und Angelpunkt sein, an dem sich Wege kreuzen“, betonte Propadalo. „Wenn Schweizer Firmen in Kroatien investieren möchten oder kroatische Unternehmen in der Schweiz Fuss fassen wollen, dann soll der erste Gedanke an den CSEC gehen.“
Die Botschaft war klar: Der Klub will nicht Zuschauer sein, sondern Gestalter. Mitgliedschaften, so Toni Propadalo, seien dabei kein Eintrag auf einer Liste, sondern ein aktives Mitwirken. Türen öffnen, Märkte verbinden, Chancen schaffen.
Besonders eindrücklich wurde seine Rede, als er auf Rimac Automobili zu sprechen kam. Das kroatische Unternehmen, das aus einer Garage heraus den Weltmarkt aufmischt, wurde zum Symbol. „Rimac zeigt, dass auch kleine Nationen Grosses schaffen können, wenn Mut, Vision und Ausdauer zusammentreffen.“
Der Bogen zur Schweiz folgte nahtlos. „Wenn wir diesen kroatischen Pioniergeist mit der Schweizer Präzision und Stabilität verbinden, entsteht eine Partnerschaft mit globaler Strahlkraft.“
Der Applaus zeigte: Die Botschaft war angekommen. Mit diesen Worten leitete Toni Propadalo über zum Thema des Abends: Elektromobilität.
Die Moderation von Kristijan Tunjić
Den Staffelstab übernahm Kristijan Tunjić, Vizepräsident des CSEC. Mit Humor und Leichtigkeit brachte er das Publikum zum Schmunzeln: „Keine Sorge, heute setzen wir niemanden in ein E-Auto und testen, ob er es bis zur nächsten Raststätte schafft.“
Doch Kristijan Tunjić konnte nicht nur unterhalten, er setzte auch inhaltliche Akzente. Er erklärte, warum Elektromobilität mehr ist als Technik. Sie betrifft Hersteller, Finanzierer und Anwender gleichermassen. „Deshalb haben wir drei Gäste eingeladen, die uns genau diese Perspektiven aufzeigen.“
Die Panel-Diskussion: Elektromobilität aus drei Blickwinkeln
Auf dem Podium nahmen Platz:
- Yasmin Fischer, XPENG Schweiz
- Leonardo Pocek, Ayvens Switzerland AG
- Niko Radat, KONE (Schweiz) AG
Die Hersteller-Sicht – XPENG
Yasmin Fischer eröffnete mit einem Blick in die Gegenwart von XPENG. Reichweiten von über 600 Kilometern, Schnellladen in weniger als 20 Minuten und Fahrzeuge, die „digitale Plattformen“ seien. „In der Schweiz, wo Präzision zählt, müssen wir überzeugen. Denn wer hier überzeugt, überzeugt weltweit.“
Die Finanz-Sicht – Ayvens
Leonardo Pocek brachte Zahlen ins Spiel. Er erklärte das Konzept der Total Cost of Ownership und zeigte, dass Elektrofahrzeuge über die gesamte Lebensdauer oft günstiger sind als Verbrenner. „Elektromobilität ist nicht nur eine technische, sondern auch eine finanzielle Entscheidung. Wer die Gesamtkosten versteht, erkennt: Elektro lohnt sich.“
Die Praxis-Sicht – KONE
Niko Radat brachte Bodenhaftung. Er sprach über die Realität im Alltag eines Unternehmens mit grosser Flotte: Ladeinfrastruktur, Mitarbeiterschulungen, Routenplanung. „Nachhaltigkeit ist wichtig. Aber im Alltag zählt, dass es funktioniert, zuverlässig, einfach, überall.“
Kristijan Tunjić verstand es, die Diskussion lebendig zu halten. Die Fragen aus dem Publikum machten das Panel besonders praxisnah und wurden auch mit kritischen Fragen nicht im Raum gelassen.
Das Fazit des Panels: Elektromobilität ist keine Zukunftsvision mehr. Sie ist Realität. Erfolgreich wird sie nur, wenn Hersteller, Finanzierer und Nutzer zusammenspielen.
Mini-Expo: Innovation zum Anfassen
Nach der Diskussion öffnete die Mini-Expo ihre Tore und verwandelte sich schnell in ein pulsierendes Zentrum des Austauschs. Unternehmen hatten die Möglichkeit, ihre Arbeit zu präsentieren, Einblicke zu geben und ihre Produkte und Dienstleistungen sichtbar zu machen.
Die Vielfalt war gross. Innovative Start-ups, die mit frischen Ideen aufhorchen liessen, und etablierte Player, die bereits erfolgreich zwischen Kroatien und der Schweiz agieren. Zwischen den Ständen entstanden lebhafte Gespräche, spontane Kontakte und konkrete Kooperationsideen.
Die Mini-Expo machte sichtbar, was Toni Propadalo zu Beginn betont hatte: Zusammenarbeit basiert auf Respekt, Präzision und Innovationsgeist. Und genau das wurde hier greifbar.
Networking und Ausklang
Zum Abschluss lud ein reichhaltiges Catering zum Verweilen ein. Die Studler Event AG servierte Köstlichkeiten, die von den Weinen von Vino Diverso begleitet wurden. Dejan Zorić sorgte mit seiner Musik für eine entspannte, fast familiäre Stimmung.
Zwischen Gläsern, Musik und Gelächter entstanden weitere Gespräche. Neue Kontakte wurden geknüpft und erste konkrete Ideen für Kooperationen geboren. Viele Gäste blieben noch lange, ein Zeichen dafür, dass die Atmosphäre stimmte und die Gespräche getragen wurden von echtem Interesse.
Der CSEC Business Connect 2025 war mehr als eine Veranstaltung. Er war ein Statement. Ein Abend, der zeigte, dass der CSEC bereit ist, mehr zu sein als ein Klub. Eine Plattform für Menschen, die handeln.
Präsident Toni Propadalo brachte es auf den Punkt:
„Kroatien und die Schweiz haben gemeinsam alles, was es braucht. Vision, Präzision und den Willen zur Zusammenarbeit.“
Diese Botschaft ist angekommen. Der CSEC Business Connect wird nicht das letzte seiner Art gewesen sein.
Text: Toni Propadalo
Foto: Daniel Gašić / Emotion Frame










































